Warum ein Krematorium auf dieser so wohl durchdachten und geplanten Gestütsfläche?
Die Größe des Gebäudes zeigt schon, dass diese Verbrennungsstelle nicht dazu gedacht war, ganze Pferde zu kremieren. Vielmehr diente sie dazu, seuchenhygienisch bedenkliches Material wie Fehl- und Nachgeburten oder krankheitsverdächtige Kadaverteile durch das Verbrennen unschädlich zu entsorgen.
Eine nicht zu unterschätzende Maßnahme, die dafür gesorgt hat, den Pferdebestand gesund zu erhalten und die Fruchtbarkeit der Stuten zu gewährleisten.
Dem jetzigen Hofbesitzer diente das kleine Häuschen viele Jahre als Hühnerhaus, bis es im Rahmen des 50. jährigen Hofjubiläums der Familie Mill liebevoll saniert wurde.


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