Kategorie: Altefeld_Geschichte

  • Scheunenstall

    Scheunenstall

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    Gegenüber des Kirchenstalls liegt der Scheunenstall. Er wurde zur Gründungszeit des preußischen Hauptgestüts als Stutenstall B bezeichnet. Ursprünglich diente er der Haltung von Zuchtstuten. Doch im Laufe der Zeit verlor er diese Funktion. Stattdessen beherbergte er viele Jahre die abgesetzten Fohlen aus dem benachbarten Kirchenstall. Die Tiere wurden in großen Laufgruppen gehalten. So konnten sie…

  • Kirchenstall

    Kirchenstall

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    Als ehemaliger Stutenstall A beherbergte er nach der Gründung des preußischen Hauptgestüts einen Teil der Zuchtstuten. Den Tieren standen großzügige Boxen zur Verfügung. Außerdem gab es eine Neuerung. Es handelte sich um eine separate, etwa vier Quadratmeter große Fohlenbox. Diese konnte das Fohlen durch ein Schlupfloch in der Stutenbox erreichen. So entstand ein klar getrennter…

  • Oberer und unterer Kornettenweg

    Oberer und unterer Kornettenweg

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    In diesen beiden parallel am Hang gelegenen Straßen sind mehrere Doppelhäuser errichtet worden. Angestellte des Haupt- und Heeresgestütes und Landarbeiter haben hier gewohnt. Im oberen Kornettenweg gab es das sogenannte „Vierfamilienhaus“, so genannt, weil mehr Platz bot als die anderen Häuser. Auch bei all diesen Unterkünften der Kornettenwege sieht man das Konzept, dass durch ausreichende Gartenflächen…

  • Evangelische Kirche

    Evangelische Kirche

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    Altefeld hatte kein eigenes Kirchengebäude. Die Kirchengemeinde wurde von der Pfarrei Renda mit betreut. Da der Weg zu Fuß nach Renda in die Kirche weit war, wünschten sich die Altefelder einen eigenen Ort für Gottesdienste. So wurde ein Raum in einem der Stutenställe Richtung Renda eingerichtet, in dem von 1933 bis 1962  die Gottesdienste abgehalten…

  • Alter Hof  (Mittelstall)

    Alter Hof (Mittelstall)

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    Der im preußischen Hauptgestüt bezeichnete Stutenstall C gehörte zu den drei großen Stutenställen der Gestütsanlage. Jedes dieser drei Gebäude war konzipiert für 16 Stuten mit Fohlenboxen. Dazu kam noch eine Stallapotheke, Boxen für den Probierhengst und eventuell kranke Stuten plus einem Laufstall. Die weitläufigen sonnigen Koppeln mit ihren Triebwegen rund um die Gebäude garantierten das ganze…

  • Stutmeisterhaus

    Stutmeisterhaus

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    Dem Stutmeister oblag eine zentrale Rolle bei der Versorgung und dem Management der Zuchtstuten. In der  Vollblutzucht gelten die Stuten als der wichtigste Teil der Elterntiere, denn 60-70% des erwünschten Zuchtzieles werden der Stute zugeschrieben. Daher ist es nachvollziehbar, dass dessen Haus zentral in die Nähe der drei großen Stutenställe  platziert wurde, so dass er…

  • Waldstall

    Waldstall

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    Der sogenannte Waldstall liegt an der Waldgrenze im Südwesten der Gesamtanlage mit Zugang zu teilweise im Wald gelegenen Koppeln. Oberlandstallmeister Burchard v. Oettingen plante dieses Gebäude für Jungstuten und güste Stuten. Eine güste Stute ist in der Pferdezucht ein weibliches Pferd, das im aktuellen Jahr nicht tragend ist und kein Fohlen bei Fuß führt. Nachdem…

  • Schmiede u. Stellmacherei

    Schmiede u. Stellmacherei

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    Schmiede u. Stellmacherei waren im Gestütsbetrieb und in der angegliederten Landwirtschaft zwei wichtige Gewerke. Die Schmiede sorgte nicht nur für den Beschlag der Pferde, sondern erfüllte alle Arten von Metallarbeiten, die im Alltag anfielen. Schmiede und Stellmacherei waren zu jener Zeit häufig in einem Gebäude vereint, da sich ihre Arbeiten gegenseitig ergänzten. Das gegenüber liegende…

  • Hauptbeschälerstall

    Hauptbeschälerstall

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    und Deckhallen Das Herzstück des preußischen Hauptgestütes war der Hengststall, der mit den zugehörigen Wärterhäusern und seinen Weideflächen in unmittelbarer Nähe des Landstallmeisterhauses gelegen war. Dieses Stallgebäude war für nur vier Hengste konzipiert (die Hauptbeschäler). Das sind also vier große Boxen, die dazugehörigen Paddocks, eine kleine Apotheke und zwei Deckhallen. Eine für Fremdstuten (links) und…

  • Gutshof

    Gutshof

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    Altefeld wird urkundlich erstmals 1326 als Lehen des Ludwig v. Baumbacherwähnt. Einst gab es in dieser „verlorenen“ Ecke nur die Höfe Altefeld, vondem einer nicht mehr existiert und das Vorwerk Lustefeld. Von 1545 an war esim Besitz der Familie Treusch v. Butlar-Altenfeld und wurde im Jahr 1881 vonLandgraf Alexis v. Hessen erworben und an Landgraf…