Altefeld hatte kein eigenes Kirchengebäude. Die Kirchengemeinde wurde von der Pfarrei Renda mit betreut. Da der Weg zu Fuß nach Renda in die Kirche weit war, wünschten sich die Altefelder einen eigenen Ort für Gottesdienste.
So wurde ein Raum in einem der Stutenställe Richtung Renda eingerichtet, in dem von 1933 bis 1962 die Gottesdienste abgehalten wurden. Der Stall erhielt dadurch seinen Beinamen „Kirchenstall“. Pfarrer Dülfer aus Renda feierte dort alle zwei Wochen Gottesdienst mit der Altefelder Gemeinde. Im kalten Winter wich man auf die beheizbare Schule aus.
1962 wurde der Kirchenstall von dem Gestüt Waldfried übernommen und die Altefelder Bürger/innen hatten erneut kein eigenes Gotteshaus.
Zahlreiche Spenden der Gemeindemitglieder und die finanzielle Unterstützung durch die Landeskirche Kassel, ermöglichten den Neubau eines Kirchengebäudes in zentraler Lage. Dabei ist insbesondere auch die großzügige Unterstützung der neuen Gestütsbesitzer Familie Scherping zu erwähnen. Am 10. November 1963 wurde der Grundstein für die neue Kirche Altefeld gelegt. Mit großer Eigenleistung durch die Gemeindemitglieder konnte der Bau ein Jahr später fertig gestellt werden. Die Einweihung mit einem festlichen Gottesdienst fand am 13. Dezember 1964 statt.

Am 4. April 1965 weihte Pfarrer Dülfer die auf „e“ und „fis“ gestimmten Glocken und zum ersten mal erklang deren Geläut über die Weite des Altefelder Hochplateaus. Die Altefelder Kirche hat ein Gegenstück in einem Kirchenbau in Friedrichsfeld bei Hofgeismar. Sehenswert ist das runde Chorfenster im Giebel, das der Künstler Gerhard Olbrich ( 1927-2010 ) geschaffen hat


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