Pumpenhaus am Oelbach

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Die Wasserversorgung des Gestüts, dessen Tagesbedarf auf etwa 50 cbm kalkuliert wurde, konnte ohne die Anlagen von Brunnen auf mehrere dem Muschelkalk entspringenden Quellen basiert werden.

Unteres Oelbachtal und Hausbornquelle

Für den Bau des Umformer- und Pumpenhauses wurde das unter Oelbachtal direkt an der starken Hausbornquelle vorgesehen, deren halber Ertrag der Nachbargemeinde Archfeld zusteht.

In dem Maschinenhaus über der Quelle arbeiteten elektromotorische Pumpen, die das Wasser zu einem abschaltbaren Ringstrang leiteten, der die Gebäude und auch zusätzliche Tränken versorgte und einen Hochbehälter aus Eisenbeton füllte.

Zeitschrift für Bauwesen 72.Jahrgang Heft 4-6 von 1922 Seite 114 – hier noch im bild die untere Ölbachmühle, die heute nicht mehr existiert und gänzlich verschwunden ist.

Nach dem Krieg wurde die Station noch weiter bis zum Ausbau eines neuen Trinkwassernetz für die Gemeinde Herleshausen genutzt.

Pumpenhaus am Oelbach – heute

Bei einer Wanderung zwischen Altefeld und Archfeld ist auch heute noch, der Pumpenturm zu sehen, jedoch leider in einem sehr baufälligen Zustand. Ein Betreten ist aus Sicherheitsgründen verboten.


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