Schwemme

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Dieser kleine Teich, der durch den Zulauf des Ölbaches gespeist wird, ist bereits,  auf den ältesten Fotografien Altefelds zu sehen. Er hatte verschiedene Aufgaben. Zum einen war er ein wichtiges Biotop für Wassergeflügel, das zur Eigenversorgung auf dem Gutshof gehalten wurde.

Aber auch Gespanne, ob Kuh oder Pferd,  wurden nach getaner Arbeit zur Erfrischung in die Schwemme geführt. Die Tiere konnten saufen und wurden in das kühle Nass gestellt, damit der von der Arbeit erhitze Körper abkühlen konnte. Manches Pferd nahm dabei auch ein Vollbad.

Bis zum Bau des jetzigen Wohnhauses stand neben der Schwemme ein kleines einfaches  eingeschossiges Gebäude, das mehr einem kleinen Stall ähnelte. Seine von außen vergitterten Fenster veranlassten die Bewohner des Ortes, es als Gefängnis von Altefeld zu bezeichnen. Das dürfte etwas übertrieben gewesen sein aber es ist belegt, dass man dann und wann einen Trunkenbold, der zu sehr über die Stränge geschlagen hatte, dort für eine Nacht einsperrte, damit er seinen Rausch ausschlafen und in der Zeit keinen weiteren Unfug anstellen konnte. 


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