Umspannturm

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„Der elektrische Strom zur Licht- und Kraftentwicklung wird der Überlandzentrale der benachbarten Stadt Eschwege entnommen, die den Hochspannungsstrom von 15000 Volt in zwei Umformerstationen auf die Gebrauchsspannung von 220 Volt umsetzt.“

( Zitat aus den Bauplänen des preußischen Hauptgestütes )


Der Umspannturm neben dem Heidelberger Hof ist baulich noch gut erhalten. Die Stromtechnik ist allerdings modernisiert und außerhalb des historischen Gebäudes verlegt worden.

Umspannturm und Brücke über den Ölbach
Quelle: Archiv Klaus Ankenbrand – Ölbachbrücke und Umspannturm am Gutshof


Vergleicht man alte Bilder mit dem heutigen Erscheinungsbild des Turmes, fällt auf, dass das Dach eine stumpfere Form hat. Die ursprüngliche Dach
konstruktion ist einem durch Blitzeinschlag verursachten Brand zum Opfer
gefallen und wurde verkürzt wieder aufgebaut.

Schön ist die Tatsache, dass sich eine Privatperson fand, die den als Denkmal geschützten Turm vor dem geplanten Abriss bewahrt und das Gebäude renoviert hat, so dass der gewohnte Anblick erhalten bleibt.

Thomas Wiegand – Landesamt für Denkmalpflege Hessen / Heidelberger Straße o. Nr. – Trafostation

Der andere Pumpen- und Umspannturm steht noch heute als Ruine im Ölbachtal und fungierte gleichzeitig als Pumpenstation für die Ölbachquelle, die große Teile Altefelds mit Trinkwasser versorgte.


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