Autor: ralf

  • Eselstall

    Eselstall

    von

    in

    Nomen est omen! Der Name des Stalls verrät bereits, wer ihn über viele Jahre bewohnt hat. Esel wurden innerhalb des Gestütes als Nutztiere gebraucht. Sie transportieren Lasten und wurden zur aufwendigen Koppelpflege eingesetzt. Die vielen Pferdeäpfel auf den Weiden mussten abgelesen werden, um die Wurmbelastung auf den Flächen zu minimieren aber auch die Schmackhaftigkeit des…

  • Operations-Stall mit OP-Saal

    Operations-Stall mit OP-Saal

    von

    in

    Der westlich vom Krankenstall gelegene Operationsstall ist durch seine großflächigen Fensterfronten, die einen guten Lichteinfall  in den OP-Saal ermöglichten, noch immer  als solcher zu erkennen. In diesem Gebäude konnten Pferde behandelt, operiert und in den ersten Tagen nach schwereren Eingriffen überwacht werden. Für das Personal und die tierärztliche Assistenz standen Wohnräume im gleichen Gebäude zur…

  • Krankenstall

    Krankenstall

    von

    in

    Der ehemalige Krankenstall des Gestüts Altefeld befand sich in unmittelbarer Nachbarschaft des OP-Stalls mit OP-Saal, der noch heute durch seine großflächigen Fensterfronten zu erkennen ist. Zusammen mit dem ehemaligen Eselstall bilden sie eine Art Dreiseit-Hofanlage. Die tierärztliche Versorgung in diesen peripher südwestlich platzierten Gebäuden hatte als oberste Priorität neben der Versorgung der Patienten, ein Überspringen…

  • Landstallmeisterhaus

    Landstallmeisterhaus

    von

    in

    Dieses ursprünglich hochherrschaftliche Gebäude war Sitz des Landstallmeisters. Er war für die Leitung und Zucht des preußischen Hauptgestütes Altefeld verantwortlich und unterstand dem Oberlandstallmeister, dem obersten Beamten der preußischen Pferdezucht. 1930 wurden die Vollblutpferde Altefelds wieder zurück nach Graditz verlegtund das preußische Hauptgestüt Altefeld als staatliche Domäne bewirtschaftet. In dieser Zeit gelang es dem Arzt…

  • Wiegehäuschen

    Wiegehäuschen

    von

    in

    Das heute als Bushaltestelle genutzte kleine Gebäude war ursprünglich das Wiegehäuschen des Gestütes. Strategisch geschickt an der Durchfahrtsstraße des Ortes platziert, konnten dort ankommende oder abgehende Güter z. B. Getreide, Heu,Stroh, Lebensmittel, andere Naturalien und Tiere gewogen werden. Man muss davon ausgehen, dass es eine Waage für kleinere Gewichte im Inneren und eine große Wiegeplattform…

  • Rossarzthaus

    Rossarzthaus

    von

    in

    Wie der Name schon vermuten lässt, bewohnte dieses Gebäude der sogenannte Oberroßarzt der Gestütsanlage. Der Roßtierarzt spielte eine tragende Rolle in täglichen Betrieb des Gestütes. Er war verantwortlich für die Gesundheit und Fruchtbarkeit des Pferdebestandes. Ausgestattet mit einem Laboratorium ermöglichte es dem leitenden Tierarzt diagnostische Untersuchungen vor Ort. Auch hier wurde das Gebäude mit angegliederten…

  • Rendantenhaus

    Rendantenhaus

    von

    in

    Direkt neben dem Roßarzthaus gelegen befand sich die Wohnstätte einer weiteren tragenden Person der Gestütsanlage, dem Rendanten. Das Baujahr geht zurück auf das Jahr 1919. Das großzügige Anwesen hatte nicht nur Platz für die Familie des Rendanten, die mit den kleinen Stallungen und der großzügigen Gartenfläche Eigenversorger waren, sondern gleichfalls Geschäftsräume und die Kasse. Der…

  • Krematorium

    Krematorium

    von

    in

    Warum ein Krematorium auf dieser so wohl durchdachten und geplanten Gestütsfläche? Die Größe des Gebäudes zeigt schon, dass diese Verbrennungsstelle nicht dazu gedacht war, ganze Pferde zu kremieren. Vielmehr diente sie dazu, seuchenhygienisch bedenkliches Material wie Fehl- und Nachgeburten oder krankheitsverdächtige Kadaverteile durch das Verbrennen unschädlich zu entsorgen. Eine nicht zu unterschätzende Maßnahme, die dafür…

  • Kleiner Boxenstall für fremde Stuten

    Kleiner Boxenstall für fremde Stuten

    von

    in

    Das von 1914 bis 1921 errichtete Hauptgestüt Altefeld hatte nicht nur dieAufgabe, Vollblutzucht zu betreiben, sondern leistete auch seinen Teil zur Landespferdezucht. Rückblick in die Geschichte Das Pferd war damals nicht aus der Landwirtschaft und dem Transportwesen weg zu denken. So galt, es durch gezielte Zucht und Anpaarung in seiner Leistungsfähigkeit zu verbessern. Die Stuten,…

  • Stutfohlenstall

    Stutfohlenstall

    von

    in

    Nach dem Absetzen der Fohlen von ihren Müttern trennte man die Jungpferde nach Geschlecht. Die Stutfohlen brachte man im „Stutfohlenstall“ , die Hengstfohlen in dem fern ab gelegenen Hengstfohlenstall am hinteren Heidelberg unter. Dem Stutfohlenstall sind zwei Wärterhäuschen zugeordnet, die wie bei allen anderen Ensembeln in ihrer Architektur dem Stallgebäude angeglichen wurden. In ihnen wohnten…